Was mir wichtig ist

Als direkt gewählte Abgeordnete müssen die Menschen in der Region wissen, wofür man steht und was man versucht in Berlin für unsere Heimat zu bewegen. Deshalb hier eine kurze und kompakte Zusammenfassung meiner wichtigsten regionalen Themenfelder:

 

Gesundheit und Pflege

Die Altenpflege war und ist immer mein Traumberuf gewesen. Deshalb liegt es nur nahe, dass ich mich mit viel Herzblut für die Verbesserung der Situation in den Krankenhäusern, Alten-, Behinderten- und Pflegeheimen einsetze. Gute Pflege darf kein Luxus sein – darüber lasse ich nicht mit mir diskutieren. Trotzdem merken wir auch bei uns in der Region, dass sich die Situation im Laufe der letzten Jahre drastisch zugespitzt hat; Die Kapazitäten sind ausgereizt, es fehlt an allen Ecken und Enden an Fachpersonal, Zeit, Geld und einem durchdachten System. Das darf nicht sein und deshalb kämpfe ich in Berlin unermüdlich dagegen an, unser Pflegepersonal einfach im Regen stehen zu lassen. Konkret fordere ich dafür:

–  Mehr Pflegefachpersonal

Höhere Bezahlung

Niedrigschwellige Beratungsangebote für Angehörige pflegebedürftiger Personen

– Die pflegebedürftigen Personen in den Mittelpunkt stellen

 

 

Arbeit und Strukturwandel

Als Kind einer Arbeiterfamilie weiß ich, welchen Wert eine gute, sichere und angemessen-bezahlte Arbeitsstelle hat. Diese Ansicht vertrete ich auch dann, wenn es bei uns in der Region darum geht, aus der Kohlenergie auszusteigen. Klimaschutz gelingt nur gemeinsam und wenn jeder mitgenommen wird. Dementsprechend spreche ich mich für einen strukturierten, durchdachten Strukturwandel aus. Natürlich, wir stehen vor vielen Herausforderungen: Für uns als rheinisches Braunkohlerevier bedeutet der Kohleausstieg eine riesige Veränderung. Wir werden in Zukunft unsere Energie nicht mehr wie Jahrzehnte zuvor aus unseren Tagebauen und Kraftwerken beziehen können – wir werden unser Hauptaugenmerk darauf legen müssen, wie wir nachhaltige Energien produzieren und dabei unseren Status als Energieregion nicht verlieren. Ich bin aber der Meinung, dass das eine Herausforderung ist, die wir bewältigen können – wir können mit den richtigen politischen Entscheidungen als Revier der Zukunft der Energiegewinnung positiv gegenübertreten. Deshalb fordere ich:

– Durch das Kohleausstiegsgesetz Deutschland als erstes hochindustrialisiertes Land bis spätestens 2038 aus der Atom- und Kohleenergie zu führen und so die klimapolitischen Forderungen der Bevölkerung umsetzen

– Über das Strukturstärkungsgesetz dem Kohlerevier durch Finanzhilfen von bis zu 40 Milliarden Euro eine echte Chance bieten, nach dem Strukturwandel besser dazustehen als zuvor 

 

Soziale Gesellschaft und Ehrenamt

Unsere Gesellschaft funktioniert nur, wenn wir aufeinander Acht geben. Deshalb ist es für mich ungemein wichtig, das Ehrenamt und soziale Engagement in unserer Region einerseits zu stärken, andererseits aber auch weiter auszubauen. Hinter dem Wort „Ehrenamt“ versteckt sich dabei eine riesige Bandbreite an Möglichkeiten: Von dem Fußballverein, dem Schützenverein oder der Karnevalsgesellschaft über die Spielgruppe für Kinder bis hin zur Beratung von pflegenden Angehörigen – überall setzen sich unsere Mitmenschen in der Region füreinander ein. Dieses Engagement muss anerkannt, gewürdigt und gefördert werden. Deshalb möchte ich:

– Ehrenamtliche Projekte durch staatliche Förderung unterstützen

– Als Direktabgeordnete eine Ansprechpartnerin für die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler in der Region sein und bei konkreten Problemen Rede und Antwort stehen