Endlich! Gelder aus dem Fluthilfefonds jetzt beantragen!

Claudia Moll im Zuge der Unwetterkathastrophe im Gespräch mit Betroffenen Bild: Nikolai Kues

Ab diesem Freitag, den 17. September, können betroffene Einwohner der Flutkatastrophe sowie Unternehmen und Kommunen Hilfsgelder beantragen. Vergangene Woche hatten Bundestag und Bundestag den 30 Milliarden schweren Hilfsfonds verabschiedet. Rund 12,3 Milliarden Euro erhält das Land NRW für den Wiederaufbau aus dem so genannten Aufbauhilfegesetz 2021. Auskunft über die entsprechenden finanziellen Unterstützungsleistungen gibt die Förderrichtlinie „Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen“.

Die Förderung erfolgt zur unbürokratischen Milderung von Schäden, die durch die Starkregen- und Hochwasserkatastrophe entstanden sind und in Höhe von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten beantragt werden können. Für denkmalpflegerischen Mehraufwand beträgt die Förderleistung bis zu 100 Prozent. Bei Mietausfällen bzw. der Verringerung von Mieteinahmen, die unmittelbar durch das Schadensereignis eingetreten sind, können Einkommenseinbußen geltend gemacht werden. Für Schäden am eigenen Hausrat wird in der Regel eine Pauschale gewährt, die sich an den im Haushalt zum Schadensereignis gemeldeten Personen bemisst. Einem Ein-Personen-Haushalt stehen 13.000 Euro zu, Mehrpersonenhalte erhalten eine gestaffelt höhere Pauschale.

Die Bundestagsabgeordnete für die Städteregion Aachen, Claudia Moll (SPD), erklärt hierzu:

„Kein Geld der Welt kann auf absehbare Zeit das Leid der vielen tausend Menschen lindern, deren Hab und Gut von den Fluten unwiederbringlich weggespült wurden. Zehntausende Mitbürger verloren ihr Haus, ihr Geschäft, ihre Existenzgrundlage. In dieser schwierigen Zeit standen wir so eng zusammen wie lange nicht mehr, haben uns die Gummistiefel angezogen, Sandsäcke befüllt und Notunterkünfte eingerichtet. Ich hoffe sehr, dass wir mit dem nun vom Bund bereitgestellten Geld den Menschen vor Ort unbürokratische und schnelle Hilfe leisten können. Damit wir ihnen wenigstens ein bisschen die alltäglichen Sorgen nehmen können. Denn eins ist klar: Der Wiederaufbau wird Jahre dauern und Kraft, Nerven, vor allem aber Geld kosten. Ich hoffe, dass wir mit den 12,3 Milliarden Euro einen ersten Schritt hin zu etwas mehr Normalität gehen können.“

 

Die nötigen Formulare sind zusammen mit weiteren Informationen im Internet ab diesem Freitag abrufbar unter:

https://www.land.nrw/wiederaufbauhilfe

Bei Rückfragen können sich Betroffene an ein extra eingerichtetes Servicetelefon unter 0211/4684-4994, von montags bis freitags in der Zeit von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr und samstags und sonntags in der Zeit von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr, wenden.

Für Nachfragen: Bundestagsbüro Claudia Moll (030 – 227 75 515) oder unter www.claudiamoll.de