Alle wichtigen Informationen zu Beginn des zweiten Lockdowns

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Städteregion Aachen,

vor dem Hintergrund der bundesweit viel zu hohen Infektionszahlen hat die Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und –präsidenten der Länder beschlossen, aus dem Lockdown-Light einen harten Lockdown zu machen. Deutschland fährt das öffentliche Leben ab Mittwoch, den 16. Dezember, herunter. Das betrifft bundesweit fast alle Lebensbereiche, also auch den Einzelhandel, Schulen und Kitas. Erst einmal sind die Maßnahmen befristet bis zu 10. Januar – eine Verlängerung ist aber möglich. Das hängt von dem Infektionsgeschehen und damit von unser aller Verhalten ab. Auch bei uns in der Städteregion sind die Infektionszahlen sehr stark angestiegen. Damit wir alle möglichst effektiv unseren Teil dazu beitragen können, diese Entwicklung zu stoppen, sollten wir uns alle dazu beitragen, diese Entwicklungen zu stoppen.

Die wichtigsten bundesweiten Maßnahmen findet ihr kurz und prägnant zusammengefasst auf der Website der Bundesregierung unter folgendem Link: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-massnahmen-1734724

Die Länder haben noch immer ein großes Maß an Autonomie in der Umsetzung der bestehenden Maßnahmen. Welche Regelungen für NRW speziell gelten, könnt ihr auf der Website des Landes nachsehen: https://www.land.nrw/de/fragen-und-antworten-zum-anstehenden-lockdown

Nicht nur das öffentliche Leben wird durch den Lockdown stark beeinflusst, das private Umfeld wird ebenso einer starken Veränderung unterworfen – diese kann nur allzu oft sehr negativ sein. Aber auch hier gibt es Hilfsangebote, die ich hier kurz auflisten möchte:

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen – 08000 116 016

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung werden Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr, unterstützt. Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte werden anonym und kostenfrei beraten.

Nummer gegen Kummer – 116 111

Nummer gegen Kummer e.V. (NgK) ist der Dachverband des größten kostenfreien, telefonischen Beratungsangebotes für Kinder, Jugendliche und Eltern in ganz Deutschland. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, für alle Kinder und Jugendlichen, ihre Eltern und andere Erziehungspersonen Gesprächspartner zu sein, besonders dann, wenn andere fehlen. Junge Menschen finden somit telefonisch am Kinder- und Jugendtelefon – 116 111 und online bei der E-Mail-Beratung Unterstützung.

 Hilfetelefon Sexueller Missbrauch – 0800 22 55 530

Das Hilfetelefon Sexueller Missbrauch ist die bundesweite, kostenfreie und anonyme Anlaufstelle für Menschen, die Entlastung, Beratung und Unterstützung suchen, die sich um ein Kind sorgen, die einen Verdacht oder ein „komisches Gefühl“ haben, die unsicher sind und Fragen zum Thema stellen möchten.

Pflegetelefon – 030 20 179 131

Das Pflegetelefon richtet sich an pflegende Angehörige. Es ist von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 18 Uhr unter der Rufnummer 030 20 179 131 und per E-Mail an info@nullwege-zur-pflege.de zu erreichen.  Die telefonischen Beratungsgespräche sind anonym und vertraulich und möchten Angehörigen konkrete Hilfestellung für ihre individuelle Situation bieten.

Telefonseelsorge der Kirchen –  0800 111 0 111

Die Telefonseelsorge ist ein Beratungsangebot der evangelischen und katholischen Kirche. Die Nummer ist rund um die Uhr unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 erreichbar.

 Hilfetelefon Schwangere in Not – 0800 40 40 020

Unter der Nummer 0800 40 40 020 können sich Schwangere rund um die Uhr an die kostenlose und qualifizierte Erstberatung Schwangere in Not – anonym und sicher wenden. Das Hilfetelefon vermittelt auch an Beratungsstellen vor Ort weiter. Die Beratung ist anonym, barrierefrei und wird mehrsprachig angeboten.

 Info-Telefon Depression – 0800 / 33 44 533

Das bundesweite Info-Telefon Depression soll Betroffenen und Angehörigen den Weg zu Anlaufstellen im Versorgungssystem weisen. Dies stellt keinen Ersatz für eine Behandlung durch einen Arzt oder Psychotherapeuten dar. In akuten Krisen wendet man sich an einen Arzt, die nächste psychiatrische Klinik oder den Notarzt unter der Telefonnummer 112.

Polizei – 110

In akuten Notlagen ist zu jeder Zeit der polizeiliche Notruf unter 110 erreichbar. Immer dann, wenn sich eine Notsituation anbahnt, man sich bedroht fühlt oder eine Gefahrensituation für sich selbst oder andere aufgekommen ist.

Feuerwehr – 112

Bei Unfällen oder Bränden. Unter dieser Nummer erreicht man auch europaweit eine Notrufzentrale, die Ihren Anruf an die zuständige Zentrale weiterleitet.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst – 116 117

Falls außerhalb der Sprechzeiten ärztliche Hilfe benötigt wird, wählt man diese Nummer – sie gilt bundesweit. Dort wird man an den nächsten zuständigen Bereitschaftsdienst weitergeleitet.

 

Falls zu den Regeln während des Lockdowns noch Rückfragen aufkommen, könnt ihr euch jederzeit gerne an mich und mein Team in Berlin und in der Städteregion wenden. Unsere Kontaktdaten findet ihr auf meiner Website.

Ich wünsche euch viel Durchhaltevermögen in dieser schweren Zeit. Bleibt gesund, genießt trotz allem die Feiertage und rutscht gut in das neue Jahr.

Herzlich

Eure Claudia