Für die Öffnung des Propsteier Waldes

Es ist wirklich ein Jammer, dass der Propsteier Wald für die Bürgerinnen und Bürger in großen Teilen nicht zugänglich ist. Als Bundestagsabgeordnete setzte ich mich für die Öffnung des Waldes ein.

Das Waldgebiet im südwestlichen Eschweiler Stadtgebiet, der Propsteier Wald, ist der Dauerbrenner der Eschweiler Lokalpolitik.  Bis 1995 wurde die Fläche militärisch genutzt (Camp Astrid), heute besteht aus Sicherheitsgründen ein Betretungsverbot der Fläche.

„Es ist wirklich ein Jammer, dass der Propsteier Wald für die Bürgerinnen und Bürger in großen Teilen nicht zugänglich ist“, sagt Claudia Moll. Die direktgewählte SPD-Bundestagsabgeordnete, gebürtig aus Eschweiler, setzte sich schon als Kommunalpolitikerin,  daher für die Öffnung des Waldes ein.

„Viele Akteure aus der lokalen Politik, aber auch aus der Zivilgesellschaft haben sich in der Vergangenheit darum bemüht, den Wald zugänglich zu machen“, lobt Moll unter anderem das Engagement des Fördervereins Propsteier Wald. Auch die Stadt Eschweiler habe mit großer Vehemenz über Jahre hinweg Gespräche mit der Eigentümerin des Waldes, der BImA, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, geführt.

„Ob für Kinder, die den Wald als Abenteuerspielplatz hätten oder für Spaziergänger, der Propsteier Wald wäre ein wertvoller Erholungsort für die Menschen in Eschweiler und in der Städteregion“, betont Moll, die sich nun in Berlin dafür einsetzen will den Wald zu öffnen. „Als Bundestagsabgeordnete habe ich mich unter anderem an das Umweltministerium gewendet und stehe bereits im guten Austausch mit den zuständigen Fachpolitikern“.