Digitalpakt Schule startet – 18 Mio. Euro für digitale Ausstattung an Schulen in der StädteRegion Aachen

Mit Beginn des neuen Schuljahres startet in Nordrhein-Westfalen endlich die Umsetzung des Digitalpakts Schule, durch den der Bund den Ländern in den nächsten fünf Jahren fünf Milliarden Euro Investitionen ermöglicht. Bis 2024 erhält Nordrhein-Westfalen insgesamt 1,05 Milliarden Euro zur Schaffung digitaler Infrastruktur in Schulen. Für die StädteRegion Aachen stehen in diesem Rahmen insgesamt 18,07 Mio. Euro zur Verfügung. Dabei verteilt sich die Fördersumme in der StädteRegion Aachen wie folgt, wobei auch private Schulträger Förderbudgets (811.995 €) erhalten:

  • StädteRegion Aachen: 6.543.659 €
  • Alsdorf: 2.129.569 €
  • Baesweiler: 1.076.911 €
  • Eschweiler: 2.079.161 €
  • Herzogenrath: 1.732.492 €
  • Monschau: 107.325 €
  • Roetgen: 89.967 €
  • Simmerath: 155.945 €
  • Stolberg: 2.317.482 €
  • Würselen: 1.025.940 €

Hierzu erklären die Bundestagsabgeordnete Claudia Moll und die beiden Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt-Küppers und Stefan Kämmerling:

„Wir freuen uns, dass der Bund mit dem Digitalpakt Schule kräftig in die digitale Ausstattung unserer Schulen investiert. Die Digitalisierung ist eine der wichtigen Herausforderungen, auf die wir unsere Schülerinnen und Schüler vorbereiten müssen. Schließlich ist die Medienkompetenz  mittlerweile eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen für ein Studium oder den Berufseinstieg.“

Damit der Bund in digitale Ausstattung der Schulen investieren kann, waren zunächst eine Grundgesetzänderung, die Einrichtung eines Sondervermögens und eine Verwaltungsvereinbarung erforderlich. Dass sich diese Schritte lohnen, ist sich Claudia Moll sicher: „Dass in den Bundesländern unterschiedliche Standards in der Bildungspolitik vorherrschen, versteht kaum jemand. Durch die Investitionen des Bundes können wir eine moderne digitale Ausstattung unserer Schulen im gesamten Bundesgebiet herstellen.“

Die Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt-Küppers und Stefan Kämmerling ergänzen: „Endlich hat auch die Landesregierung mitgeteilt, wie die Mittel im Land verteilt werden. NRW ist Nachzügler, während etwa Sachsen bereits Ende Mai seine Förderrichtlinie veröffentlicht hat. Wir freuen uns aber, dass es jetzt endlich losgehen kann.“

Um die Schulen auf dem Weg in digitale Lehr- und Lernwelten zu unterstützen, werden mit dem Digitalpakt folgende Maßnahmen gefördert:

  • Dateninfrastruktur für die digitale Vernetzung in Schulgebäuden
  • Schulisches WLAN
  • Lernplattformen, Schulserver oder Cloud-Angebote
  • Interaktive Tafeln oder Displays
  • Laptops, Notebooks und Tablets (keine Smartphones)
  • Sonstige digitale Arbeitsgeräte, z.B. auch für berufsbezogene Bildung
  • Kosten für Administration und Wartung