Zu Gast beim SPD-Ortsverein Eschweiler-West

Bild: Claudia Moll, MdB

Claudia Moll zu Gast beim Ortsverein Eschweiler West

Auf der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Eschweiler West am 30.06.2017 durfte der Vorsitzende, Frank Wagner, die SPD-Bundestagskandidatin Claudia Moll begrüßen. Die Kandidatin stellte sich den Mitgliedern privat und politisch vor: Sie trat mit 28 Jahren in die SPD ein, sie ist verheiratet und hat zwei Erwachsene Töchter und seit mehr als 20 Jahren als Altenpflegerin tätig. Steht mit beiden Beinen also fest im Leben.

Vor einigen Monaten entschloss sich Claudia Moll zur Kandidatur zum Bundestag. Zum einen, weil die Pflegereform von 2015 zwar die richtige Richtung eingeschlagen hatte, aber nach ihrer Überzeugung noch viel weiter gehen muss. Claudia ist staatlich examinierte Altenpflegerin mit Zusatzqualifikation zur Fachkraft für Gerontopsychiatrie. Aufgrund ihrer praktischen Erfahrung in diesem Bereich, kennt sie die Notstände im Bereich der der Altenpflege und des Gesundheitswesens: Der zeitliche Druck, der durch die sekundengenau getaktete Pflege auf den Fachkräften lastet, die enormen körperlichen Anstrengungen und die chronische Überlastung des Personals. Insbesondere die stationäre Pflege ist bisher noch nicht genügend reformiert. Claudia Moll motivierte zur Kandidatur der Fall der Bundestagsabgeordneten Petra Hinz, die sich in ihrem Lebenslauf als Akademikerin hinstellte. Claudia will als Arbeitnehmerin und Hauptschul- und Realschulabsolventin mit Fachoberschulreife in den nächsten Bundestag einziehen.

Einer ihrer weiteren Schwerpunkte werden Änderungen bei der künftigen Rente sein. Im Regierungsprogramm 2017 bis 2021 der SPD wird angekündigt, dass das Rentenniveau auf dem heutigen Niveau von 48 Prozent stabilisiert wird. Der Beitragssatz beträgt maximal 22 Prozent und wird wieder zu gleichen Anteilen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen. Für diese Ziele will Claudia kämpfen (wörtlich: laufen, rennen, tun!).

Biem Thema Bildung fordert unsere Kandidatin die kostenlose Meisterprüfung als Parallele zur Befreiung von Studiengebühren. Claudia kennt als Arbeitnehmerin die Situation von Arbeitnehmern. Sie selbst konnte ihre Weiterbildung zur Gerontopsychiatrie nicht aus eigener Tasche bezahlen, sondern sie zahlte die Kosten bei der Bank ab.

Letzter Schwerpunkt des Programms der sozialen Gerechtigkeit sind Reformen auf dem Arbeitsmarkt. Vor allem die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung, einen besseren Zugang zu Weiterbildung für Langzeitarbeitslose und die Kernforderung nach „gleichem Lohn für gleiche Arbeit“ zwischen Männern udn Frauen sind Claudia Molls Ansätze.

Claudia machte bei den Genossen deutlich: „Es ist endlich Zeit für mehr Gerechtigkeit! Das ist mein Anspruch und darum gehe ich nach Berlin!“. Die Anwesenden zeigten durch rege Diskussion und starken Applaus, dass sie von Claudias Ideen und ihrer Kandidatur überzeugt waren.

Frank Wagner dankte Claudia für eine authentische und überzeugende Vorstellung ihrer Themen: „Diese Vorstellung war wohl der beste Beweis dafür, dass Claudia eine aus unserer Mitte ist!“.